Allgemeinverfügung zum Verbot von Wasserentnahmen

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der seit Wochen bzw. Monaten fehlenden ergiebigen Niederschläge haben sich in den Gewässern sehr niedrige Wasserstände eingestellt. Eine Änderung dieser Situation ist derzeit nicht absehbar.

Die Entnahme oder das Ableiten von Wasser aus oberirdischen Gewässern ist gemäß § 33 WHG nur zulässig, wenn die Abflussmengen erhalten bleiben, die für das Gewässer und andere verbundenen Gewässer erforderlich sind, um die Ziele der Gewässerbewirtschaftung erfüllen zu können und hierbei der Naturhaushalt nicht nachhaltig gestört ist.

Diese Mindestwasserführung ist derzeit nicht mehr gewährleistet, sodass die Wasserbehörde nach § 100 Abs. 1 WHG im pflichtgemäßen Ermessen eine Regelung zur Verhinderung von Gewässerbeeinträchtigungen zu erlassen hat.

Bitte beachten Sie daher die Allgemeinverfügung zum Verbot von Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern im Landkreis Hersfeld-Rotenburg vom 27. Juni 2022.